Wentzel'sche Guts- und Forstverwaltung Weinberg

Wir sind ein vielfältiger, mittelgroßer Gutsbetrieb im unteren Mühlviertel. Die Gutsverwaltung befindet sich in Kefermarkt und wir unterhalten mehrere Standorte in verschiedenen Gemeinden im Bezirk Freistadt. Der Gutsbetrieb befindet sich im Besitz der Familie Wentzel, wie ebenfalls die Schlossbrauerei Weinberg  und das Schloss Weinberg.

 

Der Gutsbesitz erstreckt sich auf einer Gesamtfläche von ca. 475 ha. Auf die Landwirtschaft entfallen dabei ca. 75 ha und auf die Forstwirtschaft ca. 400 ha. In der Landwirtschaft enthalten sind dabei ca. 1 ha Teichfläche.


Das Gut und seine Geschichte

Die Geschichte des Gutes Weinberg ist eng verknüpft mit dem Schloss Weinberg nebenan. Der Gutsbetrieb diente dem Schloss dabei immer als Versorgung.

Schloss Weinberg, eine der mächtigsten Burganlagen des Landes, wurde 1274 erstmals erwähnt und ging von Peter dem Piber 1359 an die Herren von Zelking über. Christoph v.Z. ließ von 1470 bis 1497 die Kirche und den gotischen Flügelaltar errichten und Khefferndorf zum Markt erheben. 1629 musste der Besitz aus Glaubensgründen an die Grafen von Thürheim verkauft werden. Der Umbau der Burg zum Renaissanceschloss geht noch auf die letzten Zelkinger zurück, während die Thürheimer die barocke Schlosskapelle ausstatteten. Besonders erwähnenswert sind Christoph Wilhelm I. Graf von Thürheim, (1661-1738) Oberst-Erbland-Falkenmeister und Landeshauptmann von Österreich ob der Enns, seine Gattin Maria Franzisca Michaela, welche die barocke Schlossapotheke als Hausapotheke errichtete, ferner die Brüder Ludwig Egbert (1818-1894) und Andreas Joseph (1827-1904), der eine Weltreisender, der Landkarten mit neuen Wegen herausbrachte, der andere ein bedeutender Historiker.

Schloss Weinberg befindet sich seit 1629 im Familienbesitz  und ist seit 1986 an das Land Oberösterreich verpachtet. Der Gutsbetrieb blieb in Eigenbewirtschaftung.

 

Baron Christian von Zimmermann-Thürheim reichte sein Erbe, die Hälfte des Schlosses Weinberg und den gesamten Gutsbesitz, an seinen Stiefsohn Dkfm. Carl Friedrich Wentzel (1950) weiter.